VISA Kreditkarte

Was heißt hier VISA?

Die Welt spricht VISA. Nicht nur jeder Inhaber einer Visa Kreditkarte weiß etwas mit diesem Slogan anzufangen, sondern seit mehreren Jahrzehnten es ist das Zahlungsmittel der amerikanischen Firma mit Sitz in San Francisco. 1976 wurde das Wort VISA in diesem Zusammenhang vom Gründer der neuen Firma geprägt – es ist ein kurzes, melodisches Wort, welches von jeder Sprache der gesamten Welt als zusätzliche Vokabel einprägsam verwendet werden kann (wobei die weltumgreifende Verständigungsidee dieses Wortes wiederum ein Symbol ist, dafür, dass die Karte selbst überall auf der Welt “passt” und zur Zahlung dient). Neu war die Idee des bargeldlosen Zahlungsverkehrs nicht, denn bereits 1958 hatte die Bank of America die Idee, ein Plastik-Zahlungsmittel in Umlauf zu bringen, es folgten Banken in Frankreich, Kanada, Großbritannien und Australien. Diese schlossen ihre zunächst verschiedenen Produkte in dem genannten Jahr zur Visa Kreditkarte zusammen.

“VISA” ist ein sogenanntes “rekursives Akronym”. Das heißt: Es handelt sich um jeweils einen Anfangsbuchstaben, der für ein Wort steht (Akronym). Bei dem ersten dieser Worte handelt es sich wiederum um das Wort “VISA”, sodass diese Abkürzungskombination wie in einer Endlosschleife stets auf sich selbst verweist (Rekursivität). Die anderen Worte lauten: “International Services Association” – also alles zusammen bedeutet ungefähr: “Bündnis internationaler VISA-Dienstleister”.

Heute (das heißt mit Stand Juni 2009) gibt es weltweit 1,7 Milliarden Inhaber einer Visa Kreditkarte. 29 Millionen Händler akzeptieren Kartenzahlungen, die Visa Kreditkarte gilt ebenso für insgesamt 23 Millionen Bankautomaten, die für Auszahlungen von Guthaben, Überziehungsspannbreiten oder auch von Kreditrahmen zur Verfügung stehen.

VISA – der ganz persönliche Vorteil!

Soviel zu den Vorteilen dieses Zahlungsmittels. Nachteile gibt es – grundsätzlich gesehen – keine. Jeder Kunde sollte nur vor einer entsprechenden Anschaffung klar für sich selbst formuliert haben, wozu er seine Visa Kreditkarte benutzen würde. Als “Abzweigungsmöglichkeit” aus seinem laufenden Einkommen, um sich gewisse Beträge für Urlaubsreisen auf einer Prepaid-Karte aufzuhäufen? Oder geht es um den Geschäftsmann, der dienstlich davon abhängt, seine privaten Alltagsausgaben über Ländergrenzen hinweg führen zu können?

Auch wird ein anderes Modell, vor allem für selbstständig tätige Deutsche, immer attraktiver: Online einem Haupt- oder Nebenverdienst nachzugehen, sich tatsächlich aber im Ausland zu befinden und dort über die Visa Kreditkarte Zugriff auf das deutsche Girokonto zu behalten. Wie viel verdient man? Wie viel gibt man pro Jahr aus? Welche Vorteile hat man durch eine Visa Kreditkarte, auf die man aus existenzieller und technischer Sicht nicht verzichten könnte? Wie hoch sind die Zinsen, die bei verschiedenen Kredit- und Geldinstituten berechnet werden? Gibt es gar die kostenlose Visa Kreditkarte? Was genau wäre bei einem so beworbenen Produkt kostenlos? Wie genau lauten die Geschäftsbedingungen? Und, vor allem: Wie sicher ist man, die “Karte” nicht zu überziehen oder rechtzeitig wieder zu begleichen?

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